Kluge Köpfe denken voraus

Private Universität im Fürstentum Liechtenstein

Das Doktoratsstudium besteht aus der Durchführung und dem Verfassen einer eigenständigen Forschungsarbeit sowie curricularen Anteilen im Umfang von 30 ECTS-Kreditpunkte (ECTS-KP).

Unter den Studierenden befinden sich viele Anwälte/ Anwältinnen sowie Mitarbeitende von öffentlichen Verwaltungen. Es ist der UFL ein Anliegen, dass den Studierenden die Unterschiede klar werden zwischen der anwaltlichen respektive behördlichen Beschäftigung mit einer konkreten Rechtsfrage und der wissenschaftlichen, nämlich umfassenden, unvoreingenommenen und primär auf Erkenntnisgewinn gerichteten Auseinandersetzung mit einer Forschungsfrage. Die Lehrveranstaltungen dienen der Umsetzung dieser Ziele. Überdies befähigt die Auseinandersetzung mit dem Inhalt der Vorlesungen die Studierenden dazu, Rechtsvergleichung als Quelle des Erkenntnisgewinns für die eigene Forschung fruchtbar zu machen und die in fremden Rechtsordnungen vorgefundenen Lösungen auch im beruflichen und privaten Umfeld als Inspirationsquellen zu benützen.

 

Modul

ECTS-KP

Modul 1: Techniken und Formalien des rechtswissenschaftlichen Arbeitens

6

Modul 2: Doktorandenkolloquien

6

Modul 3: Grundlagenfächer wie insbesondere Rechtsphilosophie, Methodenlehre, Rechtsvergleichung und Rechtsgeschichte

6

Modul 4: Europarecht

3

Modul 5: Einführung in das Liechtensteinische Recht

1

Modul 6: Wirtschaftsrecht inklusive Steuerrecht

3

Modul 7: Offenes Modul

5

Total ECTS-KP (inkl. Leistungsnachweise)

30

 

Doktorandenkolloquium

Am Ende jedes Semesters, im Rahmen der curricularen Anteile, findet ein verpflichtendes Doktorandenkolloqium statt. Das Doktorandenkolloquium dient zur Diskussion unter den Studierenden und mit den Dozierenden. In jedem Semester hat jeder Studierende ein Doktorandenkolloquium zu besuchen. Dabei ist jeweils ein Seminarreferat zu halten und eine Seminarhausarbeit abzugeben. Im ersten Doktorandenkolloquium muss ein Exposé der geplanten Dissertation vorgestellt werden. Bei den darauffolgenden Kolloquien stehen inhaltliche Aspekte im Zentrum. Studierende sollen dabei insbesondere ein Einleitungskapitel, ausgewählte Problemstellungen oder eine thesenartige Zusammenstellung wichtigster Erkenntnisse der Dissertation präsentieren.